Die Verarbeitung von mit aspha-min® modifizierten Asphalten unterscheidet sich nur unwesentlich vom Umgang mit konventionellem Asphalt. Gleichwohl wird der Einsatz zerstörungsfreier Verdichtungsmessungen empfohlen, solange noch keine ausreichenden Erfahrungen mit dem Produkt unter unterschiedlichen Einbaubedingungen vorliegen.
Die gezielte Temperaturabsenkung des Asphaltmischgutes an der Asphaltmischanlage bewirkt eine „Verschiebung“ des Einbaufensters. Die gleichmäßige Abgabe des Kristallwassers im Asphaltmischgut führt zu einer Viskositätsabsenkung und erlaubt eine gute Verdichtungswilligkeit des Asphaltmischgutes auch in niedrigeren Temperaturbereichen.
Hierbei ist auf zügige Entladung, Verarbeitung und Verdichtung zu achten. Einbaugerät ist – soweit möglich – vorzuheizen. Hinsichtlich der Zieltemperatur bei Übergabe am Fertiger sind eventuelle Temperaturverluste an einem Beschicker bzw. auch durch die Absaugungsanlage zu berücksichtigen. Entscheidend für die Einbauqualität ist daher stets die verbleibende Temperatur an der Bohle.
Bei der Verarbeitung von temperaturabgesenkem Asphalt empfehlen wir: